Zum Tod von Ernst Bauer

 

Ernst ist gestorben. Das ist sehr traurig. Es ging ihm schon eine Weile nicht so gut, aber wer ihn mochte, dachte nicht daran, dass er sterben könnte. Nicht jetzt. Er wurde 76 Jahre alt. Ernst war für viele Macher und Motor der Elterninitiative Intern 3. Nun ist er von uns gegangen. Ein Mann, der sich nach dem Tod seines zwölfjährigen Sohnes, das war 1985, vorgenommen hatte, der Krankheit Krebs bei Kindern mehr L E B E N abzuringen.

29 Jahre hat Ernst als Vorsitzender des Vereins Intern 3 für die Bedürfnisse der Kinder am Haunerschen Kinderspital in München gekämpft, gestritten, gefordert, gefördert, Spenden gesammelt und zum Wohle erkrankter Kinder wieder ausgegeben. Man mag es kaum glauben, doch bis heute waren es mehr als 18 Millionen Euro, die Menschen, die unseren ehrenamtlichen Einsatz schätzen, spendeten. Sein unermüdlicher Einsatz war vorbildlich und bewundernswert. Ein Mann der Tat! Kompromisslos in der Sache, unbeirrbar in seinem Tun, humorvoll im Privaten. Ein „Pfundskerl“, wie wir in Bayern sagen. Für sein Engagement, das keine Grenzen kannte, wurde er 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. „Wir sind Bundesverdienstkreuz“, habe ich danach bei einer Vorstandssitzung gerufen. Das hat Ernst gefallen. Und wir haben alle darauf angestoßen. Ernst natürlich mit einem echten Weißbier, seinem Lieblingsgetränk, und nicht mit einem Leichtbier. „Des is nausgschmissnes Geld“, frotzelte Ernst, wenn einer von uns ein alkoholfreies bestellte.

Ernst war auch Mitbegründer der „Mehr Leben für krebskranke Kinder - Bettina-Bräu-Stiftung“, die unseren Verein bis heute finanziell unterstützt.

Ernst wird nicht nur uns fehlen, sondern vor allem seiner Frau und seinen beiden fast erwachsenen Kindern. Und auch seinem Bruder. Und allen, die aufgrund seines Einsatzes Gutes erfahren haben.

Wenn Sie jetzt noch mehr wissen wollen über Ernst, dann öffnen Sie bitte unsere Homepage, darin finden Sie überall Spuren von Ernst.

 

Servus, Ernst, wir verneigen uns vor Deiner Leistung.

Franz X. Ziegler mit dem Vorstand von Intern 3 e. V.

Elterninitiative i3

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Unser Ziel ist es, der Krankheit Krebs bei Kindern mehr Leben abzuringen. Wegen Kosten-Einsparungen an Krankenhäusern stehen Fördervereine vor neuen Herausforderungen. Wir helfen die medizinische und psychosoziale Versorgung schwerstkranker Kinder aufrecht zu erhalten und ihre Lebenssituation zu verbessern. Wir versuchen durch Petitionen die verantwortlichen Politiker auf die schlechte Bezahlung von Krankenschwestern aufmerksam zu machen und somit zu verbessern.

 

 

 

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Wir unterstützen hilfsbedürftige Familien schnell und unbürokratisch. Wir unterhalten Wohnungen in Kliniknähe, in denen Eltern und Geschwister übernachten. Wir finanzieren Personal auf der Station Intern 3. Wir beteiligen uns finanziell an der Kinderkrebsforschung. Wir sorgen für eine bessere Ausstattung in der Klinik (Spielzimmer, Beleuchtung, Tagesklinik), außerdem für Spiel- und Bastelmaterial. Wir ermöglichen Klinikfeste und gemeinsame Aktivitäten für Kinder und Eltern.

 

 

 

 

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